POP und die Folgen
Ein Projekt der Freunde und Förderer des Museums der Stadt Ratingen im Rahmen der Reihe: Sammeln als Diskurs. Öffnungszeiten: Di-So 11-17 Uhr, Do 11-19 Uhr Führungen: jeden Sonntag, 11.30 Uhr. Weitere Führungen und Angebote für Gruppen und Schulen auf Anfrage unter: 02102 - 550-4180 Wochenend-Workshop: Samstag, 13.09.2008, 11-14 Uhr NEU IM KABINETT: Büchertisch der Freunde und Förderer, ermöglicht durch die Buchhandlung Walther König
22.08.2008 - 05.10.2008


Einladungskarte


Flyer Motiv | 36 seitige Infobroschüre


Großtransparent der Ausstellung


Künstlerliste


POP und die Folgen

Ein Projekt der Freunde und Förderer des Museums der Stadt Ratingen
im Rahmen der Reihe: Sammeln als Diskurs.

Öffnungszeiten: Di-So 11-17 Uhr, Do 11-19 Uhr

Führungen: jeden Sonntag, 11.30 Uhr.
Weitere Führungen und Angebote für Gruppen und Schulen auf Anfrage unter: 02102 - 550-4180
Wochenend-Workshop: Samstag, 13.09.2008, 11-14 Uhr

NEU IM KABINETT:
Büchertisch der Freunde und Förderer, ermöglicht durch die Buchhandlung Walther König

Eröffnung Freitag - 22. August.2008 um 18 Uhr
Ausstellungdauer 22.08. - 05.10.2008
Öffentl. Führung Führungen: jeden Sonntag, 11.30 Uhr
Führungen auf Anfrage Tel. 02102 / 550 4180


Der seit 1991 bestehende Verein der Freunde und Förderer des Museums der Stadt Ratingen, der sich als private Initiative neben der allgemeinen Förderung des Museums seit seiner Gründung im besonderen mit der kuratorischen Entwicklung und Durchführung von Ausstellungen zur Kunst nach 1945 befasst, hat in den letzten Jahren wichtige künstlerische Positionen in Einzelwürdigungen und thematisch ausgerichteten Gruppenpräsentationen vorgestellt und gezeigt.

Bilder, Objekte, graphische Blätter und Plastiken der erfindungsreichsten Künstler der »Gruppe 53«, des deutschen Informel, der Zero-Bewegung und generell der zur klassischen Düsseldorfer »Kunstszene« gehörenden Protagonisten konnten in neuen Zusammenhängen dargestellt werden und unbekanntere neue Richtungen in der Malerei erstmals präsentiert werden. Auf diesem Wege wurde das Projekt zum Thema »Kunst-Sammeln«, gestartet, das seit 2005 Privatsammlungen vorstellt, die entstanden und gewachsen sind durch Sammler, die ihre sammlerischen Schwerpunkte in der ständigen Auseinandersetzung zu Künstler und Werk gefunden und herausgebildet haben.

So ist auch die ehemalige Sammlung des Düsseldorfer Rechtsanwaltes und Kunstmäzens Heinz Beck (1923-1988) entstanden, die sich heute im Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen befindet und die sich der meist gegenständlich orientierten, allgemein als Pop Art bezeichneten Kunst der 1960er und 1970er Jahre wid-met. Neben den amerikanischen und englischen »Klassikern« der Pop Art wie Andy Warhol, Allen Jones, Roy Lichtenstein oder Richard Hamilton befinden sich in der Sammlung auch Arbeiten der französischen »Nouveaux Réalistes«, der »Berliner Kritischen Realisten« sowie der Concept-Art und der Fluxus-Bewegung.

Der zentrale Gedanken aus Walter Benjamins berühmtem kunsttheoretischem Aufsatz »Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit« von 1935 wurde für den Sammler zum Grundtenor seiner Sammeltätigkeit. Er richtete sein Augenmerk hauptsächlich auf Druckgraphik und Kunstobjekte, die so genannten »Multiples«, die in größerer Anzahl hergestellt wurden. Unsere Auswahl zeigt daraus rund 95 Exponaten von insgesamt 65 Künstlern, darunter ca. 20 Multiples, die - zusammen mit den 75 Graphiken - eine gute Übersicht bietet.

Allen Richtungen innerhalb der Pop Art gemeinsam ist die Konzentration auf die aktuellen Themen und Erscheinungsformen der jeweiligen Zeitsituation sowie die Ausnutzung der Collagetechniken, um mit greller Farbigkeit und ironischer Schärfe den Lebensinhalt des modernen Menschen im Bild festzuhalten, der von Konsumgütern als Fetischen, von banalen Idolen und von einem trivialen Unterhaltungsbedürfnis bestimmt ist. Die Pop Art impliziert mit ihrer Zustandsschilderung der industriell bestimmten Zivilisation sowohl Verherrlichung als auch Kritik der modernen Waren-Kultur, indem sie auch die Kunst in diese Mechanismen integriert.

Der Titel »Pop und die Folgen« geht auf ein Buch von Heinz Ohff aus dem Jahre 1968 zurück, das die Intention der Ausstellung beschreibt.

Kuratorin: Dr. Marie-Luise Otten


Freunde und Förderer des Museums der Stadt Ratingen e.V.
Dr. Marie-Luise Otten | Kunsthistorikerin
Vorsitzende | Freunde und Förderer
des Museums der Stadt Ratingen

Kontakt unter:
Voisweg 58 | D-40878 Ratingen
Tel: 02102 - 84 26 76 | Fax: 02102 – 82756
Mobil: 0172 – 86 2222 8
mail: otten@peterbruening.de


Künstler:
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