MUSEUM  DER STADT RATINGEN

Museum Ratingen

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Schmiedehandwerk Schmiedehandwerk

Stadtgeschichte

Die stadtgeschichtliche Abteilung spannt den Bogen von der Ur- und Erdgeschichte über das Mittelalter - 1276 hat Ratingen die Stadtrechte erworben - bis zur Gegenwart. Ratingen war eine von vier bergischen Hauptstädten und erhielt das Stadtrecht aus strategischen Gründen, und zwar schon 12 Jahre vor Düsseldorf. Zu den neuen Rechten gehörte die städtische Selbstverwaltung, das Münzrecht und die Gerichtsbarkeit, zu den Pflichten die Verteidigung der Stadt. Bekannt wurde Ratingen für sein Schmiedehandwerk. Die Abteilung steht unter dem Motto "Stadtluft macht frei".

Die Stadtkirche St. Peter und Paul geht auf das 9. Jh. zurück. Sie ist eine der ältesten gotischen Hallenkirchen im Rheinland und beherbergt eine aus der Zeit stammende Monstranz. 1669 wurde die erste evangelische Kirche des Rheinlandes in Ratingen gegründet, für die der Ratinger Orgelbauer Thomas Weidtman 1736 die Orgel anfertigte.

Mit der ersten Fabrik auf dem Kontinent, der Baumwollspinnerei Cromford, jetzt Rheinisches Industriemuseum, 1784 von Johann Gottfried Brügelmann gegründet, kam auch der Schriftsteller Friedrich Mohn als Prediger nach Ratingen.

Begünstigt durch zwei Bahnlinien entwickelte sich Ratingen am Ende des 19. Jh. zu einem Industriestandort. Im Museum ist ein Motorrad der Firma Hoffmann zu sehen und eine Vespa, die hier in Lizenz angefertigt wurde..

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